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ich war heute nur zu hause, mit daniel johnston, female trouble und flickr, bin nicht rausgegangen, so hab ich immernoch das gefühl, ich sei in berlin – irgendwo, zwischen zwei häuserschluchten- doofe situation.
das türkische ehepaar, dass wand an wand mit uns lebt, hat sich gezofft aber keine teller geschmissen.
ein bekannter aus berlin schrieb mir eine sms: an tagen wie dieser ist es besser wenn du dich nachher meldest, ich habe keine lust, dass der vollrausch mich hinterrücks alleine überfällt.
natürlich, die fahrt war lange, und ich bin müde…. hallo nächtliches stuttgart, (der staubsauger drückt mir von hinten in den nacken, und die letzte Zigarette gehört mir…), du leuchtende stadt der schwaben, du stadt der alltäglichen fensterputzer, der braungebrannten sechsigjährigen… du stadt der verlobten häuslesbauer und glücklichen frührentner, der dörflichen baumärkte und nüchterner warmwasserboiler-installeure, du stadt der reichen studenten und regionalzugfahrer… wo bin ich hier gelandet? hier, wo man anstatt nein, noi sagt, wo man anstatt ja, hajo und wo man anstatt auf wiedersehen, ade sagt. ich verstehe den kehrwochenplan nicht und auch nicht warum ihr strähnchen im haar habt, und vorallem: WAS UM ALLES IN DER WELT TU ICH HIER BLOß? …
